• Matinee

Was denkt eigentlich der Regisseur über das Stück? Wie klingt die Musik der Neuproduktion? Und warum sehen die Kostüme und das Bühnenbild so aus? Fragen, die Ihnen nach der Premiere oft Kopfzerbrechen bereiten, können Sie sich in der neuen Spielzeit spielend leicht schon vorab beantworten: Wir laden Sie ein, im Vorfeld unserer Musiktheaterpremieren in die Welt des Werkes, seiner Interpretation und der Entstehung der Inszenierung einzutauchen. Aus der Dramaturgie erfahren Sie wissenswerte Hintergrundinformationen, direkt aus den Mündern des Regieteams deren Gedanken zur Umsetzung und von der Musikalischen Leitung, was die Musik für Besonderheiten bereithält. Klingende Kostproben gibt es natürlich auch als kleine Appetithäppchen an diesem Sonntagvormittag. Und wenn Sie weitere Fragen haben, kommen wir gern ins Gespräch mit Ihnen.

zu: „AscheMOND oder The Fairy Queen“
  • Morgen
  • 11:00 Uhr

Mit „AscheMOND oder The Fairy Queen“ kommt ein außergewöhnliches und vielschichtiges Werk auf die Bühne des Großen Hauses. In dieser besonderen Oper treffen die Welten der Stille und der Klänge, die Sprachen des Auges, des Ohres und der Körper aufeinander. Ausdrucksformen hörender und gehörloser Protagonisten treffen aufeinander und gehen ineinander über, Sänger und Sängerinnen äußern sich nicht nur durch Gesang, sondern auch in einer von Helmut Oehring choreografierten Gebärdenpoesie.

Aus unterschiedlichen Klangkörpern, Klangräumen und musikalischen Beziehungsgeflechten entsteht ein kreatives Universum. Dafür übermalte der Komponist Helmut Oehring die Barockklänge von Henry Purcells Oper „The Fairy Queen“ mit zeitgenössischen, elektronischen Kompositionen, die sich mit Soundzuspielen des Soundkünstlers Torsten Ottersberg zu einem ganz neuen Klanggebilde verweben. Nicht nur auf der Bühne spielt die Musik, sondern der gesamte Zuschauerraum wird zu einer neuen, einzigartigen atmosphärischen Klangraumerfahrung.

Regisseur Sebastian Baumgarten übersetzt die in der Oper thematisierte Vergänglichkeit in Tableaux vivants und kreiert Szenen menschlichen Lebens, in denen nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern als Teil eines größeren Ganzen erscheint. Die Jahreszeiten, welche in „AscheMOND“ als Episoden auftauchen, sind dabei für ihn das Sinnbild eines Zyklus‘, der in sein eigenes Ende hineinläuft. Baumgarten schaut dabei durch eine posthumanistische Brille auf das Werk und begreift die Welt in diesen Bildern als ein Geflecht wechselseitiger Beziehungen.

Inwiefern die Gebärdensprache als DNA von Oehrings audiovisueller Partitur fungiert, auf welche Weise sich die verschiedenen Ausdrucksformen der Hörenden und Gehörlosen begegnen und wie der Regisseur Sebastian Baumgarten Oehrings kompositorische „Momentaufnahmen" in lebendige Bilder übersetzt, erfahren Sie an diesem Sonntagvormittag.

Nächster Termin
  • Sonntag, 11.01.2026
    • 11:00 Uhr
    • Großes Haus
Barrierefreiheit – Großes Haus
  • Hörschleife vorhanden
    Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören.
  • Für Rollstühle geeignet
    Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.

zu: „Nabucco“
  • 12. April 2026
  • 11:00 Uhr

Informationen folgen

Nächster Termin
  • Sonntag, 12.04.2026
    • 11:00 Uhr
    • Großes Haus
Barrierefreiheit – Großes Haus
  • Hörschleife vorhanden
    Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören.
  • Für Rollstühle geeignet
    Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.

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