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SparteKonzert
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Spielstätte
Mit Werken von Lili Boulanger, Amy Beach, Grażyna Bacewicz, Dora Pejačević und Fanny Mendelssohn-Hensel
Fünf Komponistinnen, fünf Epochen, ein gemeinsamer Atem: Das zweite Kammerkonzert der Reihe „Unerhört“ lässt Musik erklingen, die zu ihrer Zeit oft übersehen wurde und heute mit neuer Kraft spricht. Ihre Werke spannen einen Bogen von der frühen Romantik bis zur Moderne, von Intimität bis zu innerer Rebellion.
Lili Boulanger, das Pariser Wunderkind des frühen 20. Jahrhunderts, das mit nur 24 Jahren starb, eröffnet das Konzert mit den Miniaturen „Nocturne“ und „Cortège“ – zwei feine Blicke zwischen Traum und Erwachen. Amy Beach, Pionierin der amerikanischen Romantik um 1900, antwortet mit einer „Romance“ voller Wärme und Selbstbehauptung. Grażyna Bacewicz, eine der bedeutendsten Vertreterinnen der modernen polnischen Musik, schreibt 1941 im besetzten Warschau ihre „Sonate für Violine solo“: ein Werk von unerhörter Kraft und Widerstand. Dora Pejačević, kroatische Aristokratin und Visionärin, führt in den frühen 1910er Jahren spätromantische Leidenschaft und strukturelle Klarheit zusammen, bevor Fanny Mendelssohn-Hensels Klaviertrio d-Moll aus dem Berlin der 1830er ein leuchtendes Finale setzt.
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Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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Violine
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Violoncello
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KlavierEkaterina Pimenova